GALERIE MEINHOLD

Hans Landsaat (Amsterdam)
"Rückwärts reisen"  - Malerei, Zeichnungen

Eröffnung:    So., 29. Juni 2003,  11 Uhr
Lesung:       Richard Pietraß liest Gedichte aus "Holterdiepolder/Holterdepolder" (s.u.)

Ausstellungsdauer:  29. Juni  - 16. Juli 2003

 


H. Landsaat "New Territory", 1999, Öl/LW, 100x70 cm

Zur Ausstellungseröffnung wird die Edition "HOLTERDIEPOLDER/HOLDERDEPOLDER" mit vier Gedichten von Richard Pietraß und Siebdrucken von Hans Landsaat (Verlag Derby Pier, Amsterdam, 2003) vorgestellt.  -  Die Auflage der Mappe beträgt 50 arabisch nummerierte und signierte Exemplare sowie 12 römisch nummerierte Künstlerexemplare. Die Gedichte von Richard Pietraß sind in deutsch und - übertragen von Stefaan van den Brent (Brüssel) - in niederländisch gedruckt.

Preis der Edition: 
155,- Euro in Subskription bis 22.6.2003; 180,- Euro bei Erscheinen.


Hans Landsaat, 1935 in Amsterdam geboren, studierte am Institut für Angewandte Kunst und der Gerrit Rietveld Akademie in Amsterdam. Als Stipendiat arbeitete er in England, Schottland und Kanada. Mehrere längere Reisen führten ihn zwischen 1987 und 1999 nach Australien. -
Die Arbeiten Hans Landsaat‘s wurden seit 1980 in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, u.a. im Stedelijk Museum Amsterdam, auf der Kunst RAI, Amsterdam; in der Tate Gallery, London; bei Broadway Art Consultants, New York; im Manly Art Museum, Sydney; und seit 1988 regelmäßig in der Galerie Josine Bokhoven, Amsterdam. - Seine Bilder finden sich in wichtigen öffentlichen Sammlungen wie dem Stedelijk Museum Amsterdam und Schiedam, der Tate Gallery London und der Königl. Bibliothek Den Haag.

Richard Pietraß, geboren 1946 in Lichtenstein (Sachsen), lebt in Berlin. Er erhielt u.a. die Ehrengabe der Schillerstiftung Weimar, den Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft und den Wilhelm-Müller-Preis. -
Wichtigste Gedichtbände: Notausgang (1980), Freiheitsmuseum (1982), Spielball (1987), Was mir zum Glück fehlt (1989), Weltkind (1990), Letzte Gestalt (1994), Die Gewichte. Hundert Gedichte (2001), Schattenwirtschaft (2002)
, Vorhimmel (2003). 

 

 

 

  
Richard Pietraß bei der Vernissage 
         Foto: Christa Kassner