Galerie Meinhold & Reucker             
                         
Wiking Bohns  
"Heimatbilder
"  -  Malerei und Skulptur                   
Ausstellungsdauer: 31.7. - 21.9.2004                                              
Ausstellung Bohns 2004

Presse 


DIE WELT          Freitag, 27. August 2004

GALERIENKALENDER


Sommer in Berlin, und alles zu? Nein, natürlich nicht. Auch das Kunst-Berlin brummt im Sommer wie der Bär (mit dem es eigentlich ja nichts zu tun hat). Wir stellen eine Reihe sehenswerter Galerieausstellungen vor, die zurzeit in Berlin laufen.


Galerie Tammen und Busch, Pomona Zipser
- Im Stammhaus (dort zu Ende) und in den Sendelbachhöfen sind Skulpturen von Pomona Zipser zu sehen. Die teils sehr großen Arbeiten entwickeln zum Beispiel aus Holzteilen mit kalkulierter Schrottanmutung eine eigenwillige Formensprache zwischen Industrie-Melancholie und Science-Fiction.

Chamissoplatz 6 (Stammhaus); Sendelbach-Höfe, Kopischstraße 1, noch heute und morgen. Fr., 12-18, Sa., 11-14 Uhr.

Galerie Georg Nothelfer, Wolfgang Troschke - Im Stammhaus in der Uhlandstraße zeigt Georg Nothelfer Bilder, Zeichnungen und Grafiken von Wolfgang Troschke. Bei Troschke mischen sich Gegenständliche Tendenzen und abstrakt-expressive Momente. Es entsteht eine eindringliche Bildsprache. In der Corneliusstraße kann man ein Panorama der von der Galerie vertretenen Künstler sehen.

Uhlandstraße 184, bis 5. September; Di.-Fr., 11-18.30, Sa. 10-14 Uhr; 
Corneliusstraße 3, bis 5. September; Di.-Fr., 14.30-18.30, Sa., 10-14 Uhr.

Emerson Gallery, Helmut Gutbrod und Thomas Gentner - Die beiden Künstler sind in Malerei und Grafik einerseits grundverschieden, andererseits eignet beiden die gleiche, eher konzeptuell-kühle Grundhaltung. Aber während Gutbrod gern über eine Meta-Ebene kommuniziert, bevorzugt Gentner eine stärkere Betonung sinnlich-malerischer Elemente.

Gartenstraße 1; bis 4. September. Di.-Fr., 14-19, Sa. 12-16 Uhr.

Galerie Meinhold & Reucker, Wiking Bohns - "Heimatbilder" zeigt Wiking Bohns, Absolvent der UdK bei Leiko Ikemura in Malerei und Skulptur. Das Gegenständliche ist dem in Reutlingen geborenen Künstler Orientierungsboje im Meer möglicher Malweisen, auf dem er seinen eigenen Kurs steuert.
Fotografische Sichtweisen in den Bildern bieten beste Gelegenheiten für visuelle Interferenzen, die für eine starke Steigerung des Aufmerksamkeitswertes sorgen. Abstraktes mischt sich mit Figurativem, reibt sich daran, die scheinbar greifbare Wirklichkeit beginnt zu diffundieren.
Die Kleinplastiken spielen eine Grammatik sinnlicher Zugänge durch, und so werden in der Malerei angelegte Problemstellungen in der dritten Dimension weitergeführt.

Giesebrechtstr. 2; bis 21. September; Di.-Fr., 14-19, Sa. 12-16 Uhr.

                                                    Gerhard Charles Rump


 

 

 

 

 

 

"Heimatbilder" von Wiking Bohns zeigt die Galerie Meinhold und Reucker an der Giesebrechtstraße 2 in Charlottenburg bis zum 21. September